YOGASCHULE Samtosha

Willkommen auf der Website der Yogaschule Samtosha.
YOGA bedeutet BEWUSSTSEIN ENTWICKELN
Die Yogaschule Samtosha ist eine der BDY-Ausbildungschulen in Deutschland. 
Der Schwerpunkt der Yogaschule liegt auf den Yoga-Ausbildungsgängen nach BDY/EYU-Richtlinien.

Yoga-Ausbildungsgang

Ausbildung zur Yogalehrerin BDY/EYU

Die Yoga-Ausbildung in der Yogaschule Samtosha dient denjenigen, die tiefer in den Yogaprozess einsteigen möchten als fundierte Begleitung auf Ihrem Weg.
Da wir unterschiedliche Menschen mit verschiedenen psychischen Erfahrungen sind, brauchen wir für bestimmte Entwicklungsphasen andere Lehrer oder Lehrerinnen. Ganz im Sinne der Upanishaden (was wörtlich übersetzt „nahe beim Lehrer, bei der Lehrerin sitzen“ bedeutet) wird in kleinen persönlichen Gruppen unterrichtet.

Diejenigen, die als Yogalehrerin oder Yogalehrer tätig sein möchten, erwerben im Verlauf der vier Jahre Wissen aus der klassischen Yogalehre, ergänzt mit anatomischem Wissen über Körpersysteme bis zur Hirnforschung.
 
Grundlagen der Heilpraktikerausbildung, ayurvedische Lehre, Aspekte der chinesischen Medizin mit Meridian-Lehre und therapeutische Selbsterfahrung fließen in die Ausbildung mit ein.
Das Wissen wird auch schriftlich, in über 20 Jahren gut ausgearbeiteten Manuskripten, weitergegeben.

Die vierjährigen Ausbildungsgänge finden seit 2009 nach den Richlinien des Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. (BDY) statt.

Die Ausbildung wird mit dem Zertifikat
„YogalehrerIn BDY/ EYU“ (nach 4 Jahren plus 6 Monate Prüfungsphase) abgeschlossen.

(Falls die ganze Gruppe sich für den Basic-Ausbildungsgang entscheidet, kann auch mit "YogalehrerIn Basic BDY" (nach 2,5 Jahren) 
abgeschlossen werden.)
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 Ausbildungs-Inhalte:

 Der BDY/EYU-Yogalehrer-Abschluss verlangt 800 Unterrichtseinheiten,
 (1 UE = 45 Minuten), die in folgende Themenschwerpunkte aufgeteilt sind:

 1. Medizinische Grundlagen: (100 UE)
 1.1. Muskelsystem und 1.2. Skelettsystem, 1.3. Atmungssystem, 1.4. Nervensystem, 1.5. Drüsensystem, 1.6. Verdauungssystem,
 1.7. Blut, Herz, Blutkreislaufsystem, 1.8. Lymphsystem, 1.9. Urosystem, 1.10. Geschlechtssystem,
 1.11. psychosomatische Auswirkungen auf die Körpersysteme und Organe;

 2. Hatha-Yoga (und Pranayama): (200 UE)
 2.1. korrekter Aufbau der Körperübungen: Asana, Kriya, Mudra, Karana, Vinyasa, 2.2. Kontraindikationen, 2.3. Symbolik und  Namensgebung, 
 2.4. Entspannung, Körperwahrnehmung
 3. Pranayama: 
 3.1. Definition von Pranayama, 3.2. Herangehensweise je nach Zielgruppe, Kontraindikationen,
 3.3. drei Haupt-Stufen der Pranayama-Techniken

 4. Meditation: (50 UE)
 4.1. Meditation auf der Grundlage der Yogalehre (z.B. Yoga-Sutren), 4.2. Beispiele buddhistischer Ansätze (z.B. Vipassana),
 4.3. Hirnforschungthemen in Beziehung zur Meditationspraxis, 4.4. Begriffsdefinitionen: z.B. Kontemplation, Meditation, Gebet, usw.
 4.5. weitere Themen im Bereich Meditation: mögliche Resultate: z.B. dasha dhuni, Kundalini-Erfahrungen,108 Siddhis; usw.

 5. Geschichte, Philosophie und Quellentexte des Yoga: (130 UE)
 5.1. Quellentexte: Veden, Upanishaden, Yoga-Sutren, die 18 Kapitel der Bhagavad-Gita, Hatha-Yoga-Pradipika, Samkhya-Philosophie,  sechs Darshana des Hinduismus, Kastensystem, usw. 5.2. Entwicklung des Yoga bis heute und Geschichte, unterschiedliche  Yogarichtungen und Schulen, 
 5.3. Yogapersönlichkeiten und spirituelle Meister(innen), auch westliche Mystiker
 6. Yoga in Bezug zum westlichen Welt- und Menschenbild (40 UE )
 6.1. Weltreligionen, Mystik und Spiritualität, 6.2. westliche Philosophie, 6.3. Ethik in Beruf und Alltag, (=Umsetzen der Yogalehre im  Alltag!)
 7. Pädagogik: Unterrichtsgestaltung, Grundlagen Didaktik, Methoden (80 UE)
 7.1. Didaktik und Methodik des Yoga-Unterrichts, 7.2. Planung und Analysen von Stunden und Kursen, 7.3. teinehmerorientiertes  Unterrichten, Umgang mit Gruppen, 7.4. Beobachtung und Korrektur, 7.5. Stimme, Sprache, 7.6. Zielgruppenorientierter Unterricht,
 
 8. Psychologie: (50 UE) (hat einen größeren Schwerpunkt je nach freiwilliger Teilnahme )
 8.1. Reflektieren der eigenen Samskaras, die sich im Alltag zeigen, 8.2. eigene „spirituelle Sozialisation“, 8.3. Selbstwahrnehmung -  Fremdwahrnehmung als GruppenleiterIn, 8.4. kunsttherapeutische Selbsterfahrungen (z.B. zu den Chakra-Themen), 8.5.  Aufstellungstherapeutische Selbsterfahrung,
 8.6. Aspekte der Entwicklungspsychologie, 8.7. Yogalehrende als Gruppenleiter, 8.8. Gesprächsführung für Yogalehrende: z.B.  Gewaltfreie Kommunikation
 8.9. Umgang mit Menschen mit psychischen Problemen

 9. Wahlthema: z.B. Aspekte der chinesischen Medizin, Ayurveda, usw. (50 UE)
 10. Unterichtspraktikum: 80 UE 
 10.1. acht eigene Vorstellstunden (in vier Jahren)
 10.2. und Teilnahme an anderen Vorstellstunden mit Moderationen
 11. Berufsorientierung: 20 UE
Beispiele von Unterrichtsthemen in den schriftlichen Lektionen:
- Was ist Yoga? - Der Yoga-Pfad, - Yoga als vierfältige Bewusstheit, - Yoga-Drishti, die yogische Sichtweise, - verschiedene Yogawege: - Hatha-Yoga,
- Raja-Yoga, - Kriya-Yoga, - Mantra-Yoga, - Jnana-Yoga, - Bhakti-Yoga, - Karma-Yoga, ua., 
- Asanas, die Körperstellungen als Grundlagen des Hatha-Yoga, - Pranayama-Techniken, Atemübungen, - Mudra, als Handgesten (und  als Hatha-Yoga-Mudras, Körpergesten), - Kriyas und Karanas, - der Sonnengruß, - geschichtliche Aspekte des Yoga: z.B. -      Yogasutren von Patanjali als Grundlagen des Yogaweges, - Yoga und Samkhya, - Karmalehre, - wichtige Schriften und Quellentexte  wie z.B. - die Bhagavadgita (aus dem Mahabharata), - Hatha-Yoga-Pradipika, - was sind die Veden, - was sind die Upanishaden,
- die Energiekörper des Menschen (Aura), - die Chakren und endokrinen Drüsen, - Chakradiagnose, - Meridianlehre, 
- Farbenlehre zu den Chakren und den Meridianen, - Aura-Soma (bei Interesse),
 - die Körpersysteme (Anatomie, Physiologie) und die wichtigsten Krankheiten, (=Grundlagen der Heilpraktikerausbildung),
- Reinigungstechniken (shat karma), - Grundlagen der Ayurveda-Lehre, 108 Marmas, Übungen zu den Marmas,
- Meditationen und Jnana Kriyas (= innere Konzentrationstechniken), - Samyama-Techniken (=fortgeschrittene Konzentrations-      Techniken),  - was sind Siddhis und Riddhis? usw.
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 Voraussetzung für die Yoga-Ausbildung
- Interesse am Yogaweg, und die Bereitschaft sich mit Hilfe der Yoga-Arbeit auf einen inneren Entwicklungsprozess einzulassen.
- vorausgehende dreijährige Erfahrung mit Yoga,
- älter als 25 Jahre.
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Dauer der Ausbildung:
4 Jahre bis max. 4,5 Jahre (je nach Beginn der Prüfungsphase).
Die Yoga-Ausbildung orientiert sich an den Rahmenrichtlinien des Berufsverbandes der Yogalehrenden in Deutschland e.V. (BDY) 
und der Europäischen Yogaunion (EYU), die eine vierjährige Ausbildungszeit verlangen.
Die Ausbildungszeit versteht sich auch als Begleitung im Prozess.
Nach dem Absolvieren der verlangten Unterrichtseinheiten entscheidet die Gruppe, wann die Phase für die sechsmonatige schriftliche Abschluss-Arbeit beginnt, frühestens nach 3,5 Jahren.
 
Bei Anmeldung verpflichtet man sich vorerst für ein Jahr und entscheidet sich dann für jedes weitere Jahr.
Kosten:
Kosten Yogalehrerabschluss BDY/EYU:  pro Ausbildungssamstag € 60,-

15 Samstage pro Jahr, über 4 Jahre (60 x € 60,- =) € 3600,-   
incl. 40 UE mit Wolfgang Heidinger, incl. Stimmbildung. 

...dies als monatlicher Dauerauftrag von € 75,-    (Donnerstagvormittags-Modell € 85,-)
 
dazu: 6 Wochenseminare 6 x € 200,- = € 1200,-
(da die Seminare außerhalb der Schule stattfinden kommen Übernachtungs- und Verpflegungskosten dazu, ca. € 250,-)           

6 Vorstellstunden (schulintern) 6x € 60,- = max. € 360,- (incl. Teilnahme an 32 Vorstellstunden)
2 Vorstellstunden (schulextern) ca. € 160,- (genaue Kosten in der jeweiligen Yogaschule erfragen)
Berufsorientierung ca. € 140,-

BDY-Prüfung € 400,- (incl. Kosten für 3 PrüferInnen und Gutachten Abschluss-Arbeit)
gesamt über vier Jahre € 5860,- (plus 6 x € 250,- Übernachtung und Essen in den Seminaren) 

Da ich in den eigenen Yogaräumen, im eigenen Haus unterrichte, und aus meinem 30-jährigen Yoga-Erfahrungsschatz die meisten Unterrichtsinhalte selbst unterrichte, kann ich die Kosten so günstig halten.
Aus einer yogischen Grundhaltung möchte ich auch, dass die Yoga-Ausbildung für Interessierte bezahlbar bleibt.

 Die Yogaschule Samtosha, Elisabeth Landolt-Tiedje, hat sich verpflichtet, nach den ethischen Richtlinien und im Sinne des Berufs- 
 kodex für die Weiterbildung des Forum Werteorientierung in der Weiterbildung e.V. zu handeln und ist dadurch berechtigt, das Siegel  Qualität - Transparenz - Integrität zu führen.
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